Funktionen
Was die App kann
Balane Plan 1.0 in ganzer Länge. Was noch fehlt, steht unten — ungeschönt.
Erfassen
Vom Gedanken zur fertigen Aufgabe
Eine Zeile tippen reicht. Was du in die Inbox schreibst, wird gelesen und in Aufgaben zerlegt — mit Art der Arbeit, geschätzter Dauer, Frist und Projekt. Du bestätigst, statt Formulare auszufüllen.
- Schnellerfassung überall: Kürzel, Menüleiste, Suchfeld. Findet die Suche nichts, wird die Eingabe zur neuen Aufgabe — eine Sackgasse verschwendet das Tippen, das dich dorthin gebracht hat.
- Menüleisten-Panel auf dem Mac: Eingabe, Deutung, Enter. Öffnet nie das Hauptfenster.
- Foto: Zettel, Whiteboard, Screenshot abfotografieren. Der Text wird ausgelesen und wie eine getippte Notiz behandelt.
- Dateien per Drag & Drop ins Erfassungsfeld oder an jede Aufgabe.
- Doppelte erkennen: Schreibst du zum zweiten Mal über dieselbe Sache, fragt die App, ob die bestehende Aufgabe fortgeschrieben werden soll. Ein falscher Zusammenzug ärgert mehr als ein Duplikat.
- Teilaufgaben mit Fortschritt, Kommentare, Anhänge, Wiederholung und Erinnerungen. Die nächste Wiederholung entsteht beim Abhaken, nicht durch einen nächtlichen Job — so stapeln sich nach zwei Wochen Urlaub keine acht Kopien.
Jetzt
Die eine Frage
Der Startbildschirm rechnet, wie viel ununterbrochene Zeit bis zum nächsten Termin bleibt, fragt nach deiner Energie und legt vier Vorschläge vor — jeder mit Begründung.
- Der Score zählt: wie viel Arbeit das Erledigen transitiv freischaltet, wie nah die Frist ist, wie spät der späteste Start wäre, welchem Versprechen die Arbeit gehört, und wie teuer der Wechsel aus dem aktuellen Projekt für dich persönlich ist.
- Energie (niedrig, mittel, hoch) ist die einzige Planungsgröße, die die App nicht selbst messen kann.
- Ein Klick startet die Arbeit und die Uhr.
Heute
Der geplante Tag
Kalenderansicht und Liste, umschaltbar. Der Planer arbeitet mit den echten Lücken deines Kalenders, abzüglich Puffer.
- Schwere Arbeit in den langen Morgenblock, Kleinkram in die Reste, ein Projekt am Stück statt fünf.
- Mittagspause bleibt Mittagspause. Fokusblöcke zwischen 25 und 120 Minuten. Höchstens sieben Kontextwechsel am Tag.
- Teilbare Aufgaben werden geteilt und die Teile durchnummeriert. Unteilbare nie.
- Was nicht mehr passt, wird benannt. Ein Plan, der die Hälfte des Rückstands stillschweigend fallen lässt, ist schlechter als gar keiner.
- Arbeitszeit und Wochenkapazität (20/25/30/35/40 Std.) stellst du in den Einstellungen ein.
Verfügbarkeit
„Nicht da" und „im Zug"
Zwei Arten, dem Planer die Wahrheit über einen Tag zu sagen.
- Abwesend: eine Strecke, in die nichts geplant wird. Arzttermin, Urlaub, Umzug.
- Nur leichte Arbeit: eine Strecke, in die ausschließlich Arbeit gelegt wird, die eine Unterbrechung übersteht — Zugfahrt, langer Call. Schwere oder empfindliche Arbeit landet dort nie.
- Ganztägig oder mit Uhrzeit, mit freier Bezeichnung. Auch für kommende Tage.
Fokus
Zeitmessung, auf der alles aufbaut
Start, Pause, Weiter, Fertig — jeder Übergang geht über den Server, die Messung überlebt Appneustarts und Gerätewechsel.
- Pausen bekommen einen Grund: Pause, intern blockiert, warte auf jemanden, Termin, Unterbrechung, Aufgabenwechsel, Feierabend.
- Der Fokusbildschirm ist absichtlich karg: die Messung und drei Entscheidungen.
- Zeit nachtragen ist vorgesehen — ohne diesen Weg wäre die Stichprobe schief.
- Wartezeit ist keine Arbeitszeit. Beides wird getrennt geführt.
- Gelernt wird pro Person und Arbeitsform: Korrekturfaktor je Domäne, produktive Tageszeiten, Erholungszeiten, Wechselkosten zwischen zwei Projekten.
Belastung
Durchziehen oder Schluss
Sechs gemessene Größen — aktive Minuten, Zeit am Stück, Kontextwechsel, Unterbrechungen, Terminlast, Anteil schwerer Arbeit — normiert an einem normalen Tag für dich.
- Ergebnis: frisch, warm, angespannt oder leer.
- Dazu ein Satz, der etwas zu tun vorschlägt, statt nur eine Farbe zu zeigen.
Überblicke
Fünf Sichten, ein Bestand
Projekte, Board, Zeitstrahl, Übersicht und Matrix — dieselben Aufgaben, fünf Fragen.
- Board: Blockiert und Wartend teilen sich eine Spalte, weil der Unterschied das Warum ist, nicht das Wo.
- Zeitstrahl: zwei Maßstäbe — anderthalb Arbeitswochen oder rund ein Quartal.
- Übersicht: Weicht eine Versprechensklasse mehr als 8 % vom Ziel ab, sagt die Karte es.
- Matrix: Dringlichkeit aus echten Fristen und Restarbeit — bis du eine Karte verschiebst und es besser weißt.
- Kapazitätsvorschau über acht Wochen und eine Was-wäre-wenn-Simulation vor jeder Verschiebung.
Wissen
Kein zweites Notion
Das, was neben der Arbeit stehen muss — und sonst nichts.
- Wiki mit Versionsgeschichte.
- Entscheidungen als eigene Sache: mit Begründung, Alternativen und Status. Eine Entscheidung ohne Begründung ist ein Satz, mit dem in einem Jahr niemand etwas anfangen kann.
- Prozesse: wiederkehrende Abläufe als Vorlage, aus der Aufgaben entstehen.
- Besprechungsnotizen am Termin selbst. Vor- und Nachbereitungszeit werden wie Arbeit eingeplant — ein Weekly, das in Wahrheit neunzig Minuten kostet, wird nicht länger als sechzig geplant.
- Volltextsuche über alles in einem Feld, unscharf — also auch bei Tippfehlern.
Kalender
Jeder Kalender, der zählt
Google, Outlook, Apple, Teamkalender: Jeder gibt eine private iCal-Adresse heraus. Genau die trägst du ein.
- Funktioniert heute, bei jedem Anbieter, ohne dass jemand erst eine OAuth-Anwendung registrieren muss.
- Die Adresse wird auf dem Server gelesen und nie an die App zurückgegeben.
- In 1.0 ausschließlich lesend.
Offline
Die App übersteht einen Tunnel
Ohne Netz hat der Bildschirm weiter etwas zu zeigen.
- Jede Serverantwort auf eine Leseanfrage liegt auf der Platte, auch die Planer-Abfragen.
- Jede Änderung, die nicht rausgeht, wandert in eine Warteschlange.
- Was bewusst nicht offline geht, sagt das: ein Projekt anlegen, eine Arbeitssitzung starten, ein Modell fragen.
- Eine Änderung, die der Server ablehnt, wird verworfen statt ewig wiederholt.
Was 1.0 bewusst noch nicht kann
Weil eine Funktionsliste ohne Lücken keine Funktionsliste ist, sondern Werbung.
- Unterschiedliche Arbeitszeiten je Wochentag. Es gibt genau ein Start-Ende-Paar.
- Zwei-Wege-Kalendersync. Gelesen wird jeder Kalender, geschrieben wird in keinen.
- Team einladen aus der App heraus. Mehrere Personen pro Arbeitsbereich sind vollständig modelliert — nur der Einladungsweg fehlt in der Oberfläche.
- Mehrere Zuständige pro Aufgabe und eingeschränkte Sichtbarkeit: in Datenbank und Datenzugriff fertig, ohne Bedienelement.
- KI-Mitarbeiter, die selbstständig Arbeit erledigen: Tabellen und Abrechnung stehen, die Ausführung ist noch nicht freigeschaltet.
- Betriebssystem-Benachrichtigungen. Erinnerungen erscheinen als Banner in der App.
- Linux-Build. iOS, Android, macOS, Windows und Web sind da.
Unterbau
Flutter (Dart), Riverpod, go_router. Supabase mit Postgres, 28 Migrationen, Row-Level-Security auf allem, Planer-Mathematik als Datenbankfunktionen — der Client spiegelt sie für den Offlinebetrieb, die Datenbank ist die Wahrheit. Serverfunktionen für Kalenderabgleich, Notendeutung, Kaufprüfung und Abrechnung. 61 automatische Tests, alle grün. Statische Analyse ohne Befund.